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Kollegiale Supervision - Veränderungen gestalten
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In der Supervision
werden Themen aus dem gesamten beruflichen Rollenspektrum aufgegriffen und bearbeitet. Ziel ist die Stärkung der Berufsrollen-Identität und eine kollegiale Unterstützung bei der Klärung und
Lösungsfindung beruflicher Problemstellungen.
Arbeitszusammenhänge sind oft von widersprüchlichen Interessen und
bestimmten Zwecken geleitet. Auch die Teamarbeit sowie das Verhältnis zu Vorgesetzten resp. zu Mitarbeitern birgt Konfliktpotential.
Rahmenbedingungen und organisatorische Abläufe nehmen Einfluss auf das berufliche Handeln und manchmal wünscht man sich Veränderungen, die die tägliche Arbeit erleichtern und verbessern.
Festgefahrene, lähmende oder konflikthafte Situationen werden in der
psychodramatischen Supervision in Inszenierungen dargestellt, um die spezifische Problematik zu klären und die Betroffenen wieder aktiv ins Spiel
zu bringen. Die Teilnehmer/innen einer Supervisionsgruppe lernen neuartige und angemessene Handlungsweisen kennen, erweitern ihr Rollenrepertoire
und trainieren ihre Spontaneität. Handlungskompetenzen und Rollenflexibilität sind Grundvoraussetzungen für Innovationen und ein konstruktives Klima bei organisatorischen Veränderungsprozessen.
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